Aromatherapie

INHALATIONEN HEILENDE DÜFTE UND DÄMPFE

Die Erkenntnis, dass sich Pflanzenteile und pflanzliche Duftstoffe positiv auf den Menschen auswirken, ist Jahrtausende alt. In der Aromatherapie, einem Teilbereich der Pflanzenheilkunde, kommen ätherische Öle gezielt zur heilungsunterstützenden Anwendung.

In der Pflanzenheilkunde spielt die Aromatherapie eine wichtige Rolle. Die Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen mit ätherischen Ölen ist Bestandteil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Teil komplementärmedizinischer Methoden. Seine Werke “Aromatherapie” und “Essentielle Antiseptika” (1937) haben alle späteren Anwender der ätherischen Öle beeinflusst.

Bereits die Ägypter setzten Duftstoffe bzw. Pflanzenteile für therapeutische und rituelle Zwecke ein. Die Römer verwendeten Pfefferminzblätter zur Reinigung von Krankenräumen. Die Aromatherapie selbst geht zurück auf den französischen Chemiker René Maurice Gattefossé.

Mitochondrien sind im übertragenen Sinn die Kraftwerke des Körpers, denn sie stellen dem Körper das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat zur Verfügung. Das auch ATP abgekürzte Molekül ist der Energieträger in den Zellen und reguliert die energieliefernden Prozesse. Die Mitochondrien sind auch in ihrem Aufbau sehr besondere Zellbestandteile, denn sie verfügen über eine eigene DNA. Mitochondrien nehmen im Lauf der Zeit Schaden. Die Ursachen dafür können zum Beispiel Stress, Alkohol, Medikamente oder fehlende Mikronährstoffe sein. Die Mitochondrien verfügen über einen Reparaturmechanismus, der dafür sorgt, dass sie sich selber funktionsfähig halten. Aber: Sie nehmen im Lauf der Zeit in ihrer Leistungsfähigkeit ab und produzieren weniger ATP. Im Ergebnis fehlt dem Körper im wahrsten Sinn des Wortes Energie.

Pflanzliche Duftstoffe und Öle wirken in verschiedenster Weise auf den menschlichen Körper ein. Generell wird der Geruchssinn angesprochen, eine gezielte Sinneswahrnehmung also mit all den damit verbundenen Nebeneffekten (Gefühlseindruck, Erinnerung, reflektorische Beeinflussung verschiedener Körperfunktionen usw.) Ein Beispiel hierfür ist die Aromatherapie-Massage: Sie ist die wichtigste Methode der Aromatherapeuten. Geprägt wurde dieses Anwendungsgebiet von Marguerite Maury: Die Französin untersuchte die Wirkung von Aromen, wenn sie auf die Haut aufgetragen werden. Dies erfordert Kenntnisse zur Anatomie und Massage sowie über die Eigenschaften der einzelnen ätherischen Öle – und unterscheidet sich wie alle anderen medizinisch professionellen Phytotherapien grundlegend vom in Mode gekommenen Hausgebrauch ätherischer Öle.

Wir bieten Ihnen maßgeschneidete aromatherapeutische Ansätze zur Linderung Ihrer Beschwerden. Dabei setzen wir u. a. auf die Einnahme oder Inhalation ätherischer Öle: Beide Anwendungen haben eine direkte Wirkung auf die Organe. So wirkt Lavendelöl beruhigend, Thymian aktivierend und Jasminöl stark anregend. Der gezielte Einsatz von Orangen- und Zitronenöl hat sich als Stimmungsheller bewährt.

Lassen Sie sich in jedem Fall beraten – und Finger weg vom selbsttherapeutischen Einsatz mit Ölen unbekannter bzw. rein synthetischer Herkunft aus dem freien Handel – diese belasten und schädigen den Körper eher als dass sie ihm nützen.

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