Säuretest nach Jörgensen

ÜBERSÄUERUNG - HABEN SIE DIE NÖTIGEN PUFFER?

Wenn Ihr Körper einer Übersäuerung ausgesetzt ist, das heißt das Säure-Basen-Verhältnis aus dem Gleichgewicht geraten ist, setzen Sie sich dem Risiko zahlreicher Erkrankungen aus. Nicht nur Fehlernährung, Stress und Bewegungsmangel sind dafür die Ursache. Auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder ein genereller Mineralstoff-Mangel kann zu Übersäuerung führen. Die gute Nachricht: Dagegen kann man gezielt etwas tun!

Unser Körper ist ein Wunderwerk und Meister der Verteidigung. Zu 80 Prozent besteht er aus basischen und zu 20 Prozent aus sauren Substanzen. Ständig ist er dem Kampf gegen Übersäuerung ausgesetzt. Das heißt erstmal nichts Schlimmes, denn die meisten energiegewinnenden Reaktionen unseres Organismus („Verbrennung“) produzieren Säure. Umso wichtiger ist es aber, einen intakten Säure-Basen-Haushalt zu haben.

Der ideale ph-Wert liegt bei 7: Dann sind in Ihrem Körper die Säuren und Basen im biologischen Gleichgewicht. Unser Organismus ist darauf ausgerichtet, diesen Wert stabil zu halten: Die sog. „Puffersysteme „ setzen sich aus diversen basischen Substanzen zusammen und sind in der Lage, Säureattacken zu neutralisieren. Sind die Systeme gestört, gelingt dies nicht mehr optimal, es kommt zu Verschiebungen im ph-Wert und Belastungen des Stoffwechsels, denn der Körper kann selbst keine Basen bilden.

Es ist von großer Bedeutung, wie sauer das Milieu in Ihren Zellen ist: Ist der Säuregrad zu hoch, können die Zellen ihre Aufgaben nicht richtig erfüllen, der Basenvorrat der Puffersysteme wird langsam aber sicher aufgebraucht, die Säuren steigen, werden schließlich ins Gewebe abgeschoben: Prozesse, die schleichend beginnen, aber Krankheiten wie Arteriosklerose, Tumore, Arthrose oder Osteroporose entstehen lassen können, und stets einhergehen mit einem alkalisch erhöhten Blut-ph-Wert und einer „verminderten Pufferkapazität des intrazellulären Raum“.

Mit der Säure-Basen-Messung nach Jörgensen können wir diese Pufferkapazität und damit Ihren Grad der Übersäuerung (Azidose) bestimmen. Hierbei wird dem frisch abgenommenen Blut und Plasma tropfenweise Salzsäure hinzugegeben und fortlaufender der ph-Wert gemessen: Je rascher er abfällt, desto kleiner ist Ihre aktuelle Pufferkapazität.

Ein gutes Diagnoseverfahren, das helfen kann, aktuelle Beschwerden und Krankheiten ursächlich zu therapieren. Für Ihren Alltag gilt generell: Essen Sie eiweissarm, mineralstoffreich – viel Obst und Gemüse ist immer gut.

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