Die Botschaft zwischen den Herzschlägen - Stress, Prävention, Therapiemöglichkeiten

Der Pulsrhythmus eines gesunden Herzens variiert ständig um kaum wahrnehmbare Nuancen im Tausendstelsekundenbereich. Und das nicht bei Belastung und Anstrengung, was ja für verstärkte Leistung notwendig ist, sondern schon in Ruhe !  Dies bemerken wir nicht , dies ist aber ein sehr aussagekräftiges Zeichen eines gesunden Herzens. Das Prinzip von Ying und Yang, das Auf und das Ab, der ständige Wechsel ist ein Prinzip des Lebens und lässt sich über die HRV messbar darstellen.

Technisch gesehen ist die Herzratenvariabilität (HRV) ein Maß für die Variation des Zeitabstandes zwischen zwei Herzschlägen. Eine große HRV bedeutet, dass eine hohe Anpassungsfähigkeit auf sich ändernde Lebensbedingungen besteht. Wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt, bedeutet dies nicht, dass Sie krank sind. Im Gegenteil, ein nicht gleichmäßiger Herzschlag ist bei einem gesunden Herz ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie fit und gesund sind. Sie sind in der Lage, schnell ein paar Gänge hoch- oder herunterzuschalten. Umgekehrt ist eine niedrige Herzratenvariabilität ein Zeichen von Nichtanpassungsfähigkeit, Ermüdung, Alterung und Erschöpfung infolge lang anhaltender Belastung.

Der ideale ph-Wert liegt bei 7: Dann sind in Ihrem Körper die Säuren und Basen im biologischen Gleichgewicht. Unser Organismus ist darauf ausgerichtet, diesen Wert stabil zu halten: Die sog. „Puffersysteme „ setzen sich aus diversen basischen Substanzen zusammen und sind in der Lage, Säureattacken zu neutralisieren. Sind die Systeme gestört, gelingt dies nicht mehr optimal, es kommt zu Verschiebungen im ph-Wert und Belastungen des Stoffwechsels, denn der Körper kann selbst keine Basen bilden.

Es ist von großer Bedeutung, wie sauer das Milieu in Ihren Zellen ist: Ist der Säuregrad zu hoch, können die Zellen ihre Aufgaben nicht richtig erfüllen, der Basenvorrat der Puffersysteme wird langsam aber sicher aufgebraucht, die Säuren steigen, werden schließlich ins Gewebe abgeschoben: Prozesse, die schleichend beginnen, aber Krankheiten wie Arteriosklerose, Tumore, Arthrose oder Osteroporose entstehen lassen können, und stets einhergehen mit einem alkalisch erhöhten Blut-ph-Wert und einer „verminderten Pufferkapazität des intrazellulären Raum“.